06.06.2018
Ausgabe 2/2018, S. 7
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FSME breitet sich weiter aus

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat eine neue Risikokarte zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) veröffentlicht. Zehn Land- oder Stadtkreise sind als neue Risikogebiete hinzugekommen - vor allem im Osten Deutschlands. Nachdem 2014 der Vogtlandkreis als erstes FSME-Risikogebiet in Sachsen ausgewiesen wurde, kommen dort nun drei weitere hinzu: Erzgebirgskreis, Bautzen und Zwickau.
© RKI
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In Thüringen sind der Ilm-Kreis und der Stadtkreis Suhl hinzugekommen. Alle diese Kreise grenzen an bekannte Risikogebiete. Das gilt auch für die fünf neuen Risiko-Landkreise in Bayern: München, Günzburg, Augsburg, Weilheim-Schongau und Starnberg. Bundesweit finden sich jetzt 156 Kreise mit erhöhten FSME-Risiken (siehe Landkarte). Außer Bayern sind dabei vor allem Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen betroffen, berichtet das RKI. Einzelne Risikogebiete gibt es zudem in Mittelhessen (Marburg-Biedenkopf), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis) und in Rheinland-Pfalz (Birkenfeld). Auch treten Einzelfälle immer wieder außerhalb dieser Regionen auf, etwa in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und NRW.
Aus der Ärzte Zeitung