Sprechstunde

Aus der Medizin

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aus Ausgabe 2/2018

Evidenzbasierte Medizin: Gute Studien, schlechte Studien

Warum werden viele Behandlungen von der GKV erstattet, manche anderen aber nicht? In der Regel hat das damit zu tun, ob es Nachweise für die Wirksamkeit der Behandlung gibt oder nicht. Wir erklären die Grundregeln der evidenzbasierten Medizin und den Unterschied zwischen guten und schlechten Studien. mehr »


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aus Ausgabe 2/2018

FSME breitet sich weiter aus

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat eine neue Risikokarte zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) veröffentlicht. Zehn Land- oder Stadtkreise sind als neue Risikogebiete hinzugekommen - vor allem im Osten Deutschlands. Nachdem 2014 der Vogtlandkreis als erstes FSME-Risikogebiet in Sachsen ausgewiesen wurde, kommen dort nun drei weitere hinzu: Erzgebirgskreis, Bautzen und Zwickau. mehr »


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aus Ausgabe 2/2018

Patienten informieren: Mit Diabetes auf Reisen

Über die Hälfte aller Diabetiker haben während einer Reise aufgrund der veränderten Aktivitäten mehr Blutzuckerentgleisungen als zu Hause. Experten empfehlen Diabetikern daher, doppelt so viele Teststreifen mitzunehmen wie sie im selben Zeitraum zu Hause verbrauchen würden. Auch Insulin sollte in doppelter Menge eingepackt werden.

Je nach Reiseziel und Verkehrsmittel müssen auch die Lagerungsbedingungen für Insulin berücksichtigt werden: Insulin ist bei bis zu 30 °C mindestens vier Wochen haltbar. Übersteigt die Temperatur 40 °C, verliert das Insulin sehr schnell seine Wirksamkeit. Bei sehr hohen Außentemperaturen muss Insulin daher gekühlt werden.

Insgesamt haben Diabetiker auch ein erhöhtes Risiko für Infektionen und sollten unbedingt an den erforderlichen Impfschutz denken. Diabetiker, die in Gegenden mit schlechter medizinischer Infrastruktur reisen, wird zudem geraten, ein Wunddesinfektionsmittel und für den Fall von Infektionen im Bereich der Füße ein orales Antibiotikum mitzunehmen.


 
aus Ausgabe 2/2018

Neue Formulare zur DMP-Einschreibung

Ab 1. Juli 2018 - in einigen Regionen auch schon früher - gibt es neue Formulare für die Einschreibung der DMP-Teilnehmer. Die neuen Formulare sind an die Europäische Datenschutz-Grundverordnung angepasst, die seit 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedsstaaten gilt. Sie macht zusätzliche Informationen für die Patienten zu ihren Rechten bezüglich des Datenschutzes erforderlich. Die Versicherten werden von ihrer jeweiligen Krankenkasse unter anderem mit dem DMP-Begrüßungsschreiben über die Neuerungen informiert. Alte Versionen der Formulare können nur noch bis zum Vorliegen der neuen Vordrucke eingesetzt werden und sind anschließend zu vernichten.


 
aus Ausgabe 2/2018

Medikationsfehler häufig vermeidbar

Bundesweit sind jährlich rund 250.000 Krankenhauseinweisungen auf vermeidbare Fehler bei der Medikation zurückzuführen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Die Angaben stützen sich auf vorliegende Untersuchungen. Diese zeigen, dass rund fünf Prozent aller Klinikeinweisungen die Folge unerwünschter Arzneimittelwirkungen sind. Ein Viertel der Fälle ließen sich vermeiden, heißt es weiter.

Um Medikationsfehler zu verhindern, haben Patienten, die mindestens drei Arzneimittel gleichzeitig verordnet bekommen, Anspruch auf einen Medikationsplan. Das sind rund 20 Millionen gesetzlich Versicherte. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ließen sich im vierten Quartal 2016 ca. 65.000 Patienten einen solchen Plan erstellen. Im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits knapp 74.500 Patienten. Laut Bundesregierung sollen die Medikationspläne möglichst bald elektronisch verfügbar sein.
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aus Ausgabe 1/2018

Die Rolle der Angehörigen bei chronischen Erkrankungen: Zu zweit geht’s einfach besser

Chronische Erkrankungen können das Leben eines Menschen grundsätzlich ändern. Die wichtigste Unterstützung kann neben der Hausarztpraxis das familiäre Umfeld leisten. Aber nur dann, wenn die Angehörigen verständnisvoll damit umgehen und wissen, was in Notfällen zu tun ist. mehr »


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aus Ausgabe 1/2018

Screeningprogramme: Besser früh erkennen

Ein Tumor entsteht in mehreren Stufen und durch Früherkennung ist es möglich, Vorstadien zu entdecken, die noch gut behandelt werden können. Dazu dient das Früherkennungsprogramm für eine ganze Reihe von Krebsarten. mehr »



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