info praxisteam regional

Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 4/2019

Diabetes-Vorsorge beim CheckUp

Ergänzend zum Vorsorge-CheckUp 35 können sich Versicherte der AOK PLUS auch ihr persönliches Risko ermitteln lassen, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Diabetes zu erkranken. Das zusätzliche Angebot soll auch einen eventuell bisher noch nicht erkannten Diabetes mellitus aufdecken und einer gezielten Behandlung zuführen. Basis bildet dabei ein wissenschaftlich unterlegter Fragebogen, der von den Patienten ausgefüllt und gemeinsam mit dem Arzt ausgewertet wird und eine körperliche Untersuchung. Bei Bedarf erhält der AOK-Versicherte dann eine weiterführende Diagnostik und Angebote für gezielte Präventionsmaßnahmen. Für diese kostenlose Zusatz-Untersuchung ist nur die Krankenversicherungskarte notwendig. Es gilt für Versicherte vom vollendetem 18. bis zum vollendetem 65. Lebensjahr, bei denen noch kein Diabetes mellitus diagnostiziert wurde.
www.aok.de/plus


Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 4/2019

Diabetes-Vorsorge beim CheckUp

Die AOK PLUS startet im Internet ein digitales Gesundheitsportal. Hier können Versicherte sich zum Teil kostenlose Kurse (u. a. Fitness, Ernährung, Entspannung, Rauchentwöhnung) aussuchen. In der Pilotphase sind das 340 Pilotanwender im Raum Dresden und Landkreis Meißen. Der Clou: Die Buchung funktioniert ohne einen Umweg über die Kasse vor Ort, die Abrechnung vom Kursanbieter erfolgt direkt mit der Krankenkasse.
www.yuble.de


Sachsen-Anhalt
aus Ausgabe 4/2019

Zusatzangebot Darmkrebsfrüherkennung

Darmkrebs zählt, neben Brust- und Prostatakrebs, zu den häufigsten bösartigen Krebsarten hierzulande. Frühzeitig diagnostiziert, ist er gut heilbar. Vorstufen lassen sich sofort entfernen, sodass er gar nicht entsteht. Ab dem 50. Lebensjahr kann jeder einmal jährlich einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl durchführen lassen. Bei Männern ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren besteht Anspruch auf eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie), bei der bereits Vorstufen von Darmkrebs erkannt und unmittelbar entfernt werden können. Eine wiederholte Untersuchung nach zehn Jahren ist ausreichend, um guten Schutz zu garantieren. Die AOK Sachsen-Anhalt versendet an ihre Versicherten Informationen zur Entscheidungshilfe und lädt alle Anspruchsberechtigten ein, dieses Früherkennungsprogramm wahrzunehmen. Versicherte, bei deren Verwandten ersten Grades Darmkrebs aufgetreten ist, sollten die Früherkennung schon eher nutzen und sich fachärztlich untersuchen lassen. Diese Untersuchungen bietet die AOK Sachsen-Anhalt ihren Versicherten ohne Alterseinschränkung als zusätzliche Leistung beim Gastroenterologen an.
www.san.aok.de


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 4/2019

Ausschreibungen im DMP vermeiden

Das kennen Sie bestimmt: Sie besprechen mit Ihren Patienten die Teilnahme am DMP und überzeugen sie von den Vorteilen der Einschreibung. Die Teilnahme- und Einwilligungserklärung sowie die Erstdokumentation werden ausgefüllt und an die Datenstelle gesendet. Sie leiten die einzelnen Behandlungsschritte ein und dann bekommen Sie die Information, dass Unterlagen fehlen, geplante Schulungen bzw. Behandlungstermine nicht eingehalten wurden und deshalb die Ausschreibung aus dem DMP droht oder gar erfolgt.
Im 3. Quartal 2019 sind die DMP-Ausschreibungen bei der AOK-Baden-Württemberg um 23 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Manchmal nur deshalb, weil die Daten zu kurzfristig übermittelt wurden und die Datenstelle sie nicht mehr berücksichtigen konnte. So können Sie Ausschreibungen und die damit verbundenen Abrechnungskürzungen vermeiden:

  • zeitnahe Weiterleitung der Teilnahme- und Einwilligungserklärung
  • monatliche Übermittlung der Dokumentationsdaten
  • Beachtung der Informationsschreiben der Datenstelle
  • Sichten des DMP-Kontoauszugs der AOK Baden-Württemberg und Abgleich mit den eigenen Daten, um Differenzen rechtzeitig zu erkennen und zu beheben

www.aok.de/bw


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 4/2019

Start elektronischer Arztvernetzung

Seit Juli 2019 können Arztpraxen, die am AOK-Hausarzt- und / oder Facharzt-Programm teilnehmen, auch die ersten Schritte der elektronischen IT-Vernetzung umsetzen. Dabei geht es um den Austausch von elektronischen Arztbriefen zwischen den beteiligten Haus- und Facharztpraxen, die elektronische Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die AOK Baden-Württemberg sowie die Bereitstellung und Pflege patientenbezogener elektronischer Medikationsinformationen zu Patienten innerhalb der Ärzteschaft. Weitere Informationen unter:
bit.ly/2N4IGbJ


 
aus Ausgabe 4/2019

Kliniken für komplizierte OPs finden

Mit einer bundesweiten Mindestmengen-Transparenzkarte gibt die AOK erstmals einen Überblick über alle Kliniken, die im kommenden Jahr Mindestmengen-relevante Operationen mit besonders hohen Risiken für die Patienten durchführen dürfen. Die Karte im Internetauftritt des AOK-Bundesverbandes enthält auch die von den Kliniken aktuell gemeldeten Fallzahlen für alle sieben Behandlungen, zu denen gesetzlich vorgegebene Mindestmengen existieren. Es handelt sich um besonders anspruchsvolle und komplizierte Behandlungen, bei denen das Risiko der Patienten für schwere Komplikationen besonders hoch ist. Derzeit sind dies die Implantation von künstlichen Kniegelenken (50 Fälle pro Jahr), Transplantationen von Leber (20), Niere (25) und Stammzellen (25), komplexe Operationen an Speiseröhre (10) und Bauchspeicheldrüse (10) sowie Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14).

Mit unserer Online-Karte geben wir Patienten Orientierung, welche Kliniken die Mindestmengen-Regelung einhalten - aber wir zeigen auch, wo Klinikärzte erstmals oder auf Basis von Ausnahmegenehmigungen des Landes operieren. Vor allem die bisher unveröffentlichten Fallzahlen aus den letzten anderthalb Jahren können Patienten, die vor einer planbaren Operation stehen, bei der Wahl einer passenden Klinik helfen, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Auf Basis der von den Kliniken gemeldeten Fallzahlen von Anfang 2018 bis Mitte 2019, die in der Karte dargestellt werden, haben die Landesverbände der Krankenkassen kürzlich über die OP-Genehmigungen für das Jahr 2020 entschieden. Diese neue Regelung war im Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen worden, um die Umsetzung und Einhaltung der Mindestmengen zu verbessern. Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht durchführen und können sie infolgedessen auch nicht mit der AOK abrechnen, betont AOK-Vorstand Litsch.

Seit diesem Jahr gelten neue Vorgaben für Kliniken, die Mindestmengen-relevante Eingriffe durchführen. Sie mussten den Krankenkassen in ihrem Bundesland bis zum 15. Juli 2019 ihre aktuellen Fallzahlen melden und eine Prognose über die OP-Zahlen im kommenden Jahr abgeben. Die Landesverbände der Krankenkassen haben das geprüft und dann entschieden, ob sie die Prognose akzeptieren.
www.aok-bv.de/engagement/mindestmengen


Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 3/2019

Flash-Glukose-Messung: Zusatzleistung für Diabetiker

Bereits mehr als 9.000 bei der AOK PLUS versicherte Diabetiker in Sachsen und Thüringen haben sich in den letzten beiden Jahren für die regelmäßige Messung ihres Blutzuckerspiegels mittels der Flash-Glukose-Messung entschieden. Diese unblutige Mess-Methode mit dem System FreeStyleLibre bietet die AOK PLUS seit 2017 als Satzungsleistung über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus an. Bei der Flash-Glukose-Messung wird für geeignete Patienten ein Sensor von der Größe einer Zwei-Euro-Münze am Oberarm auf die Haut geklebt. An der Unterseite des Sensors ragt ein kleiner Fühler in die Haut. Er misst und speichert permanent den Glukosewert.

Der Sensor direkt auf der Haut ist wasserdicht und kann beim Baden, Duschen, Schwimmen und beim Sport getragen werden. Das Scannen der Messwerte funktioniert auch über der Kleidung, denn die Ergebnisse werden mit Bluetooth direkt auf ein Lesegerät wie Handy oder Tablet übertragen. Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die AOK PLUS vor Therapiebeginn ist, dass der behandelnde Facharzt die Notwendigkeit dieser Versorgung bestätigt und entsprechend verordnet hat. Zum Jahresbeginn 2019 stellt die AOK PLUS eine technisch verbesserte Version zur Verfügung: Beim Erreichen von individuell einstellbaren Glukosewerten ertönt nun ein Alarmsignal. Damit sollen Unter- bzw. Überzuckerungen vermieden werden. Diese neue Funktion gibt den Patienten besonders nachts mehr Sicherheit.
www.aok.de/plus



|