info praxisteam regional

Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 3/2017

Wundwissen: Neue Tablet-App

Die App AOK Wundwissen bietet Informationen zum Thema chronische Wunden, deren Entstehung sowie über die Vorbeugung und Prävention der häufigsten Wundarten. Die Informationen sind in für Patienten verständlicher Sprache aufbereitet und auf dem aktuellen Stand des Wissens. Im integrierten Wundlexikon können Fachbegriffe nachgeschlagen werden. Patienten können den Krankheitsverlauf dokumentieren, z. B. Angaben zum Wundschmerz und -geruch machen sowie Fotos einfügen. Die Wunddokumentation des Versicherten kann beim Praxisbesuch eingesehen werden. Die App steht für Android und iOS kostenfrei im App-Store zur Verfügung.


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 3/2017

KopfschmerzSPEZIAL

Knapp 20 Prozent der Männer und rund 30 Prozent der Frauen leiden mehr als einmal im Monat an Kopfschmerzen. Bei etwa drei Prozent der Erwachsenen wird der Kopfschmerz chronisch und bestimmt den Alltag. Um diese Chronifizierung zu verhindern und Kopfschmerzen möglichst frühzeitig zu behandeln, bietet die AOK Nordost für ihre Versicherten exklusiv in Zusammenarbeit mit der Charité das kostenfreie Versorgungsprogramm KopfschmerzSPEZIAL an. Das Programm besteht aus verschiedenen Modulen, sodass Patienten individuell entsprechend der Art und Schwere ihrer Kopfschmerzen betreut werden. Interessierte Praxen können Patienten auf das Programm aufmerksam machen und Kooperationspartner werden. Nummer der Charité zur Terminvereinbarung: 030-450660168.
nordost.aok.de


Rheinland
aus Ausgabe 3/2017

Elektronische Arztvisite im Pflegeheim

Die Elektronische Arztvisite in Pflegeheimen (elVi) wird nach einer erfolgreichen Testphase in Bünde in Ostwestfalen ab 1. Juli 2017 jetzt sukzessive auf andere Praxisnetzregionen in Westfalen-Lippe ausgeweitet werden. In dem Modellprojekt führten die teilnehmenden Arztpraxen auf Anfrage der Pflegekräfte in bislang 13 Pflegeheimen der Region eine elektronische Arztvisite durch. Der niedergelassene Arzt und die verantwortliche Pflegekraft halten dann über ein webbasiertes Videokonferenzsystem per Tablet oder PC eine elektronische Arztvisite ab, um Unklarheiten, Medikationsanfragen, Beurteilungen chronischer Wunden oder Therapievorschläge zu besprechen.

Dabei gibt es eine Live-Schaltung zwischen der Arztpraxis und der stationären Einrichtung. Die elektronische Visite kann bei Bedarf um die Erfassung von Vitalparametern wie Herzrhythmus, Sauerstoffspannung, Körpertemperatur oder Blutzuckergehalt des Patienten ergänzt werden. Diese werden in Echtzeit über Messgeräte erhoben und sind dem Arzt sofort zugänglich. Die erforderlichen Datenschutz- und Qualitätsstandards werden dabei erfüllt.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und die AOK NordWest betonen, dass die elektronische Visite nicht nur hohes Potenzial in der Versorgung habe, sondern auch zu einer Reduzierung von Krankenhauseinweisungen in der Nacht oder am Wochenende führe. Darüber hinaus könne die Zahl von nicht zwingend erforderlichen Arztbesuchen deutlich reduziert werden. Dies entlaste die niedergelassenen Ärzte. So soll es gelingen, dass der Arzt auf der einen Seite Zeit spart und gleichzeitig häufiger bei seinen Patienten sein kann.
nordwest.aok.de


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 3/2017

MFA-Qualitätszirkel im AOK-HausarztProgramm

Einen besonderen Stellenwert im AOK-HausarztProgramm nehmen die Qualitätszirkel für Medizinische Fachangestellte (MFA) ein, die im Jahre 2011 in kleiner Runde starteten. Im Mai 2017 wurde bereits der 100ste MFA-Qualitätszirkel in Baden-Württemberg gegründet. Einmal pro Quartal treffen sich hier MFA aus HZV-Praxen in einer stets gleichbleibenden Gruppe von Kolleginnen und besprechen jeweils ein medizinisches Thema sowie ein HZV-Thema. Zweimal jährlich werden zudem die praxisindividuellen Feedbackberichte der am Versorgungsmodell PraC-Man (Hausarztpraxis-basiertes Case Management für chronisch kranke Patienten) teilnehmenden VERAH® besprochen. Die MFA-Qualitätszirkel ermöglichen es daher, sich medizinisch fortzubilden und immer über Neuigkeiten rund um die HZV-Verträge auf dem Laufenden zu sein. Durch die regelmäßigen Treffen und einen immer gleichen Teilnehmerkreis soll aber vor allem eine Plattform geschaffen werden, die den regelmäßigen Austausch in lockerer Atmosphäre fördert. Daher kommen auch die regelmäßig durch den Hausärzteverband Baden-Württemberg geschulten Moderatorinnen selbst aus HZV-Praxen und können so wertvolle Tipps für den Praxisalltag geben.

Bereits seit Beginn des AOK-HausarztProgramms bietet der Hausärzteverband Baden-Württemberg ein umfangreiches und stets am Bedarf der Hausarztpraxis orientiertes Schulungsprogramm für Medizinische Fachangestellte an. Die hierbei erworbenen Qualifikationen ermöglichen es den MFA, in der Praxis in verschiedenen Bereichen mehr Verantwortung und neue Aufgabenfelder zu übernehmen. Weitere Informationen rund um das MFA-Fortbildungsangebot unter:
www.hausarzt-bw.de


Schleswig-Holstein
aus Ausgabe 2/2017

Mehr Keuchhustenfälle gezählt

In Schleswig-Holstein ist die Anzahl der Keuchhustenfälle in 2016 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 325 Infektionsfälle gemeldet, in 2015 waren es noch 191. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 70 Prozent. Auf Bundesebene stiegen die Fälle ebenfalls an und zwar um rund 50 Prozent. Im nördlichsten Bundesland ist besonders die Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren auffällig: Hier stiegen die Infektionsfälle von 73 auf 137 Fälle (Anstieg um 87,7 Prozent) in 2016.
www.aok.de/nordwest


Sachsen-Anhalt
aus Ausgabe 2/2017

Darmkrebsvorsorge erweitert

Die Sachsen-Anhalter nutzen viel zu selten die Angebote der Darmkrebsvorsorge. Eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt zeigt, dass nur 5 Prozent der Anspruchsberechtigten das Vorsorgeangebot nutzen. Dabei kann fast jeder Fall von Darmkrebs – frühzeitig erkannt – verhindert werden. Insbesondere familiär vorbelastete Versicherte sollten eine Vorsorge in Anspruch nehmen. Für diese hat die AOK Sachsen-Anhalt zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt ein neues Angebot gestartet. Versicherte, bei deren Mutter oder Vater Darmkrebs aufgetreten ist, können ab 10 Jahren, bevor die Erkrankung beim Angehörigen ausgebrochen ist, untersucht werden. Der behandelnde Hausarzt sorgt in diesem Fall für einen schnellen Zugang zum Facharzt.
http://san.aok.de


Hessen
aus Ausgabe 2/2017

Frischgebackene Mütter sind mit ihren Entbindungskliniken zufrieden

82 Prozent der frischgebackenen Mütter zwischen Hofgeismar und Heppenheim würden die Klinik, in der sie entbunden wurden, weiterempfehlen. Rund 34.000 hessische Mütter wurden dazu, im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Weissen Liste, von der AOK Hessen und der BARMER befragt.

Die Erhebung zum Thema Geburten fand im Rahmen des sogenannten Patients Experience Questionnaire (PEQ) statt und wird fortlaufend weitergeführt. AOKs und die BARMER befragen gemeinsam mit der Weissen Liste seit 2011 bundesweit Versicherte zu ihren Erfahrungen im Krankenhaus. Bisher wurden rund 5,2 Millionen Versicherte angeschrieben. Etwa 2,1 Millionen Versicherte haben an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse dieser bislang größten Patientenbefragung in Europa machen es möglich, bundesweit die Erfahrungen von Patienten hinsichtlich der verschiedensten Behandlungsanlässe miteinander zu vergleichen. Die Versicherten werden zwei bis acht Wochen nach ihrem Krankenhausaufenthalt angeschrieben und gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Mit der Patientinnenbefragung zu Entbindungsfällen erfolgt erstmalig eine indikationsbezogene Befragung. Dieser Erhebungsbogen umfasst rund 16 Kernfragen. Veröffentlicht werden die Ergebnisse erst, wenn mindestens 50 Rückläufer für eine Ergebnisbewertung auf Haus- und Fachabteilungsebene vorliegen. Die konkreten Auswertungen für einzelne Kliniken können in den Informationsportalen der Krankenkassen eingesehen werden.
www.aok.de/hessen
www.aok.de/krankenhausnavigator



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