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Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 4/2017

Zweitmeinung verhindert Rücken-OPs

Eine erste Analyse des AOK-Programms RückenSPEZIAL nach zweijähriger Laufzeit zeigt: Beinahe drei Viertel der ausgewerteten Teilnehmer mussten auch ein Jahr nach dem Diagnostiktag nicht an der Wirbelsäule oder Bandscheibe operiert werden. Von den einbezogenen Programmteilnehmern, die außerdem eine interdisziplinäre Therapie in einem der Rückenzentren absolvierten, kamen sogar über 90 Prozent ein Jahr nach dem Diagnostiktag bisher ohne eine Rückenoperation aus. Der Diagnostiktag ist das Kernstück des spezialisierten Versorgungsprogrammes für Betroffene, die sich vor einer geplanten OP eine Zweitmeinung einholen wollen.


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 4/2017

Digitale Betreuung für Diabetiker

Oft stehen Ärzte und das Praxisteam vor der Herausforderung, dass die von den Patienten dokumentierten Diabetesdaten unvollständig oder unplausibel sind. Schwierigkeiten des Patienten bei der Therapieumsetzung können so nicht erkannt werden. Das ESYSTA®-System ermöglicht die unmittelbare Übertragung der injizierten Insulineinheiten und der Blutzuckerdaten in ein elektronisches Diabetestagebuch. Die AOK Nordost hat mit dem Anbieter einen Versorgungsvertrag geschlossen, um eine Behandlungsoptimierung von insulinpflichtigen AOK-Versicherten zu erreichen. Arztpraxen, die an der Teilnahme am AOK-Versorgungsvertrag interessiert sind, können sich unter der Telefonnummer 0800-3673772 an die Emperra GmbH wenden.
nordost.aok.de


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 4/2017

Schnelle Hilfe bei psychischen Problemen

Für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung gelten bereits seit 1. April 2017 bundesweit neue psychotherapeutische Leistungen. Die psychotherapeutische Sprechstunde soll Menschen mit psychischen Problemen einen kurzfristigen und direkten Zugang zum Therapeuten und schnelle Hilfe ermöglichen.

In der Sprechstunde wird abgeklärt, ob der Patient eine Therapie benötigt oder andere Beratungs- und Unterstützungsangebote wie Selbsthilfegruppen helfen können. Zeigt das Gespräch eine akute psychische Krise oder Ausnahmesituation des Patienten, kann sich eine psychotherapeutische Akutbehandlung an die Sprechstunde ohne Antrag und Genehmigung durch die Krankenkasse anschließen. Ziel ist es, Patienten schnell zu entlasten, Symptome zu verbessern oder auch zu vermeiden. Ab April 2018 bilden die psychotherapeutischen Sprechstunden die Grundlage für weiterführende psychotherapeutische Maßnahmen und Therapien beispielsweise einer probatorischen Sitzung oder Akutbehandlung.

Die AOK Nordost und die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern wollen die neuen Leistungen in der Region Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich fördern und unterstützen. Die Förderung dieser Leistungen erfolgt durch einen sogenannten Punktwertzuschlag als finanzielle Ergänzung zur abrechenbaren EBM-Leistung.
nordost.aok.de


Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 4/2017

Digitale Betreuung für Diabetiker

Die Arzneimittelinitiative ARMIN ist ein gemeinsames Projekt der Ärzte und Apotheker Sachsens und Thüringens sowie der AOK PLUS. Mit dem Modellvorhaben, bei dem Ärzte nach Möglichkeit nur noch Wirkstoffe verordnen und die Apotheker die entsprechenden Medikamente ausgeben, soll die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöht werden. Der Medikationsplan ist Teil des dritten und abschließenden Moduls von ARMIN, dem Medikationsmanagement. Es soll vor allem chronisch kranken Patienten helfen, die in der Regel mindestens fünf Medikamente einnehmen. Die Vertragspartner haben die Verlängerung des Modellvorhabens bis zum 31. März 2022 beschlossen. Damit wird die gesetzlich maximal mögliche Laufzeit für ein Modellprojekt von acht Jahren komplett ausgeschöpft.
www.arzneimittelinitiative.de


Niedersachsen
aus Ausgabe 4/2017

Medikationsfehler vermeiden

Vermeidbare Medikationsfehler sind in Niedersachsen etwa für 50.000 Krankenhausnotaufnahmen jährlich verantwortlich. In einem gemeinsamen Projekt der AOK Niedersachsen sorgen niedersächsische Hausärzte und Apotheker jetzt für mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie. AOK-Patienten erhalten dazu eine ausführliche Polymedikationsberatung, in der die Wirkweisen der eingenommenen Medikamente erläutert, über mögliche Nebenwirkungen informiert und Wechselwirkungen zwischen den Präparaten geprüft werden. Von dieser besonders koordinierten Beratung können Patienten profitieren, die älter als 65 Jahre sind, am AOK Hausarztmodell teilnehmen und mindestens acht Wirkstoffe verordnet bekommen. Der Hausarzt hat die Möglichkeit die Polymedikationsberatung selbstständig oder unter Inanspruchnahme einer Konsilberatung und im fachlichen Austausch mit einer besonders qualifizierten Apotheke durchzuführen. Alternativ kann der Hausarzt die Beratung auch an eine entsprechend qualifizierte Apotheke delegieren.
niedersachsen.aok.de


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 4/2017

Schnelle Hilfe bei psychischen Problemen

Für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung gelten bereits seit 1. April 2017 bundesweit neue psychotherapeutische Leistungen. Die psychotherapeutische Sprechstunde soll Menschen mit psychischen Problemen einen kurzfristigen und direkten Zugang zum Therapeuten und schnelle Hilfe ermöglichen.

In der Sprechstunde wird abgeklärt, ob der Patient eine Therapie benötigt oder andere Beratungs- und Unterstützungsangebote wie Selbsthilfegruppen helfen können. Zeigt das Gespräch eine akute psychische Krise oder Ausnahmesituation des Patienten, kann sich eine psychotherapeutische Akutbehandlung an die Sprechstunde ohne Antrag und Genehmigung durch die Krankenkasse anschließen. Ziel ist es, Patienten schnell zu entlasten, Symptome zu verbessern oder auch zu vermeiden. Ab April 2018 bilden die psychotherapeutischen Sprechstunden die Grundlage für weiterführende psychotherapeutische Maßnahmen und Therapien beispielsweise einer probatorischen Sitzung oder Akutbehandlung.

Die AOK Nordost und die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern wollen die neuen Leistungen in der Region Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich fördern und unterstützen. Die Förderung dieser Leistungen erfolgt durch einen sogenannten Punktwertzuschlag als finanzielle Ergänzung zur abrechenbaren EBM-Leistung.
nordost.aok.de


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 3/2017

Wundwissen: Neue Tablet-App

Die App AOK Wundwissen bietet Informationen zum Thema chronische Wunden, deren Entstehung sowie über die Vorbeugung und Prävention der häufigsten Wundarten. Die Informationen sind in für Patienten verständlicher Sprache aufbereitet und auf dem aktuellen Stand des Wissens. Im integrierten Wundlexikon können Fachbegriffe nachgeschlagen werden. Patienten können den Krankheitsverlauf dokumentieren, z. B. Angaben zum Wundschmerz und -geruch machen sowie Fotos einfügen. Die Wunddokumentation des Versicherten kann beim Praxisbesuch eingesehen werden. Die App steht für Android und iOS kostenfrei im App-Store zur Verfügung.



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