Praxisorganisation und -management

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aus Ausgabe 4/2019

Qualitätscheck mit QuATRo: Behandeln mit der Ampel

Das Projekt QuATRo ermöglicht es Praxen in Arztnetzen, die eigene Versorgungsqualität mit der von anderen Praxen zu vergleichen. Es liefert individuelle Auswertungen, die auch wichtige Hinweise für die Arbeit der Medizinischen Fachangestellten geben. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

Krankenhausnavigator: Übung macht den Meister

Zwischen den Kliniken in Deutschland gibt es große Unterschiede bei der Behandlungsqualität - das zeigt der Krankenhausnavigator der AOK jetzt auch für Leistenbruch-OPs und Hüftprothesenwechsel. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

Fehler im Praxisalltag: Patient stürzt von Stuhl mit Rollen

In der Rubrik Fehler im Praxisalltag stellen wir in jedem Heft einen Fall vor. In dieser Folge geht es um einen vermeidbaren Sturz eines Patienten und was die Praxis daraus gelernt hat. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

Pflegeheime werden anders bewertet

Ein neues Verfahren zur Bewertung der stationären Pflege ist am 1. November 2019 in Kraft getreten. Bis Ende 2020 sollen dann alle rund 14.000 Pflegeheime einmal vom Medizinischen Dienst (MDK) geprüft worden sein. Bereits Mitte nächsten Jahres sollen die ersten Ergebnisse im Netz stehen, z. B. im Pflegenavigator der AOK. Das Konzept sieht vor, dass die Pflegeheime den Umsetzungsgrad von Qualitätsindikatoren halbjährlich an eine Datensammelstelle bei den Pflegekassen melden. Vorgesehen sind jährliche Prüfungen, die einen Tag vorher angekündigt werden sollen.

Aus den gemeldeten Daten werden sukzessive bundesweite Durchschnittswerte abgeleitet. Ziel sei, dass sich die Qualität der Heime bei jedem von 16 Qualitätsindikatoren über beziehungsweise unter dem ermittelten Durchschnitt einordnen lasse. Im neuen Bewertungssystem sollen pflegerelevante Indikatoren künftig deutlich höher gewichtet werden, etwa der Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit, die Hilfe im Notfall, das Vermeiden von Stürzen und die Bewältigung krankheits- und therapiebedingter Anforderungen. Die Qualität des Essens und des Animationsprogramms einer Einrichtung sollen Schwächen bei pflegerischen Kernthemen nicht mehr ausgleichen können. Das war einer der Kernvorwürfe an das bisherige System. Auch in der ambulanten Pflege sind Änderungen bei der Qualitätsprüfung geplant.


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aus Ausgabe 3/2019

Hygiene in der Hausarztpraxis: Immer sauber bleiben

Jede Praxis muss eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen, Richtlinien, Empfehlungen und technischen Regeln in Bezug auf Hygiene beachten. Wir geben einen Überblick, wie es in der Praxis garantiert immer sauber bleibt. mehr »


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aus Ausgabe 3/2019

Oraler Glukosetoleranztest: Zuckertest mit Tücken

Der orale Glukosetoleranztest, kurz oGTT, dient dem Nachweis einer gestörten Glukoseverwertung und der Frühdiagnostik des Diabetes mellitus. Leider ist er störanfällig. Wir geben Tipps zum zuverlässigen Messen. mehr »


 
aus Ausgabe 3/2019

Geschlechtsangabe auf Formularen geändert

Die Geschlechtsangabe auf Formularen für Vertragsärzte wird zum 1. Oktober 2019 angepasst. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) jetzt mitgeteilt. So wird künftig auf dem Überweisungsschein (Muster 6) sowie auf den Laboranforderungsscheinen Muster 10, 10A und 10L nicht mehr die beiden Ankreuzfelder für männlich oder weiblich geben. Stattdessen muss der Arzt dort in ein Textfeld das Kürzel für die jeweilige Geschlechtsform eintragen: W für weiblich, M für männlich, D für divers oder X für unbestimmt.

Die alten Formulare können aber noch aufgebraucht werden. Allerdings muss der Arzt in diesen das entsprechende Geschlechterkürzel angeben – und zwar in dem rechten der beiden Ankreuzfelder. Dies gelte für handschriftliche Eintragungen genauso wie für das Ausfüllen am Praxisrechner.

Hintergrund für die Anpassung der Formulare ist das Personenstandsgesetz (Paragraf 22 Absatz 3 und Paragraf 45b). Das besagt, dass neben männlich und weiblich auch divers als Geschlechtsangabe möglich sein muss.
www.aok-gesundheitspartner.de



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