Praxisorganisation und -management

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aus Ausgabe 3/2019

Hygiene in der Hausarztpraxis: Immer sauber bleiben

Jede Praxis muss eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen, Richtlinien, Empfehlungen und technischen Regeln in Bezug auf Hygiene beachten. Wir geben einen Überblick, wie es in der Praxis garantiert immer sauber bleibt. mehr »


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aus Ausgabe 3/2019

Oraler Glukosetoleranztest: Zuckertest mit Tücken

Der orale Glukosetoleranztest, kurz oGTT, dient dem Nachweis einer gestörten Glukoseverwertung und der Frühdiagnostik des Diabetes mellitus. Leider ist er störanfällig. Wir geben Tipps zum zuverlässigen Messen. mehr »


 
aus Ausgabe 3/2019

Geschlechtsangabe auf Formularen geändert

Die Geschlechtsangabe auf Formularen für Vertragsärzte wird zum 1. Oktober 2019 angepasst. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) jetzt mitgeteilt. So wird künftig auf dem Überweisungsschein (Muster 6) sowie auf den Laboranforderungsscheinen Muster 10, 10A und 10L nicht mehr die beiden Ankreuzfelder für männlich oder weiblich geben. Stattdessen muss der Arzt dort in ein Textfeld das Kürzel für die jeweilige Geschlechtsform eintragen: W für weiblich, M für männlich, D für divers oder X für unbestimmt.

Die alten Formulare können aber noch aufgebraucht werden. Allerdings muss der Arzt in diesen das entsprechende Geschlechterkürzel angeben – und zwar in dem rechten der beiden Ankreuzfelder. Dies gelte für handschriftliche Eintragungen genauso wie für das Ausfüllen am Praxisrechner.

Hintergrund für die Anpassung der Formulare ist das Personenstandsgesetz (Paragraf 22 Absatz 3 und Paragraf 45b). Das besagt, dass neben männlich und weiblich auch divers als Geschlechtsangabe möglich sein muss.
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aus Ausgabe 3/2019

Mehrheit der Bevölkerung für Impfpflicht

Die Einführung der Impfpflicht bei Masern wird von der großen Mehrheit der Bevölkerung positiv beurteilt. Nach einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland stehen 73 Prozent hinter dem Masernschutzgesetz. Das Kölner Unternehmen hatte Mitte Juli 2019 1.178 Personen ab 18 Jahren online befragt. Von ihnen befürworten 54 Prozent das Gesetz voll und ganz, 19 Prozent mit eher ja. Auf komplette Ablehnung stößt es bei acht Prozent, sechs Prozent lehnen die Impfpflicht eher ab. 13 Prozent machten keine Angaben.

Bei den Männern schneidet das Gesetz etwas besser ab als bei den Frauen, im Osten Deutschlands ist die Zustimmung leicht höher als im Westen. Die meiste Zustimmung findet das Masernschutzgesetz bei den Menschen ab 45 Jahren.


 
aus Ausgabe 3/2019

eTerminservice: Freie Termine online melden

Mit dem eTerminservice der KBV können Praxen schnell und unkompliziert Termine online an die Terminservicestelle ihrer Kassenärztlichen Vereinigung melden. Sie erhalten darüber ebenso die Rückmeldung, ob und an wen diese Termine vergeben wurden. Die Software, die die KBV kostenfrei bereitstellt, lässt sich einfach vom Praxis-Computer bedienen.

Nach der Anmeldung können Praxen sofort starten und ihre Termine eintragen. Sie können zugleich festlegen, wann ein nicht vermittelter Termin freigegeben wird. Sobald die Einträge gespeichert sind, können die Mitarbeiter der jeweiligen Terminservicestelle darauf zugreifen und die Termine vergeben. Denn sie arbeiten ebenfalls mit dem eTerminservice. Es ist geplant, dass ab dem nächsten Jahr auch Versicherte Zugang haben und so online einen Termin buchen können.

Der Zugang zum eTerminservice erfolgt über das Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK), das auch über die Telematikinfrastruktur (TI) erreichbar ist. Die Daten für die Anmeldung erhalten Ärzte und Psychotherapeuten von ihrer KV. Wie das alles funktioniert, wird in einer Praxisinformation sowie in einem kurzen Video-Clip gut verständlich erläutert.
www.kbv.de/html/1150_41576.php


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aus Ausgabe 3/2019

Evaluationsbericht zum DMP COPD

Die gesetzlichen Krankenkassen haben erstmals einen bundesweiten und kassenübergreifenden Evaluationsbericht zu den Disease-Management-Programmen für Patienten mit COPD veröffentlicht. Basis für den Bericht sind Anforderungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) 2014 beschlossen hat.

Im Mittelpunkt der DMP-Evaluation steht der Nutzen der Programme für die Patienten. Er wird anhand von krankheitsspezifischen und indikationsübergreifenden Parametern gemessen. Die Erkenntnisse aus der Evaluation sollen den G-BA bei der Weiterentwicklung der Behandlungsprogramme unterstützen.
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aus Ausgabe 3/2019

Neue Medikamente oft nicht besser

Über die Hälfte der Arzneimittel, die seit 2011 in Deutschland auf den Markt kamen, sind ohne belegten Zusatznutzen aus der frühen Nutzenbewertung hervorgegangen. In einer Veröffentlichung im British Medical Journal untersuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) anhand der ersten 216 Bewertungen die Gründe für diese ernüchternde Bilanz und entwickeln Verbesserungsvorschläge für die Arzneimittelentwicklung.
www.iqwig.de



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