Rezeption

Aktuelle Meldungen


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aus Ausgabe 2/2017

leserdialog: Medikationsplan: Problemfall frei verkäufliche Medikamente

In der letzten Ausgabe haben wir über die ersten Erfahrungen mit dem Medikationsplan berichtet und wollten wissen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. mehr »


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aus Ausgabe 2/2017

Fortbildung zur Praxisassistentin: VERAH und ihre Schwester

Die Versorgung vor allem der chronisch kranken Patienten ist zukünftig eine Aufgabe für das komplette Praxisteam unter Leitung des Arztes. Im Zentrum stehen dabei die Praxisassistentinnen – die mal VERAH und mal NäPa heißen. Die Ausbildungen sind dabei sehr ähnlich. mehr »


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aus Ausgabe 2/2017

Editorial: Weniger ist manchmal mehr

So wenig wie nötig und so gezielt wie möglich – schon vor 14 Jahren hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) diesen Appell zum Einsatz von Antibiotika veröffentlicht. Denn nur so könne verhindert werden, dass die hohe Wirksamkeit eines antibiotischen Wirkstoffs für die Zukunft leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird, hieß es schon 2003. mehr »


 
aus Ausgabe 2/2017

Social Media für bessere Altersvorsorge

Seit über zehn Jahren gibt es schon die eigens für medizinische Fachberufe aufgelegte betriebliche Altersvorsorge. Doch noch würden zu wenige MFA diese nutzen, so der Verband der medizinischen Fachberufe (VmF). Der VmF hat daher nun eine Social Media Kampagne ins Leben gerufen – mit Unterstützung der Tarifparteien auf Arbeitgeberseite unter dem Motto "Verschenk nichts mehr: Lass deinen Chef ab sofort für dich vorsorgen!"
Hannelore König, 1. Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstandes des VmF sagt dazu: Das Besondere ist die Kombination aus Arbeitgeberbeiträgen und zusätzlichen Arbeitgeberzuschüssen bei Entgeltumwandlungen. Neu sei zudem, dass sich die Tarifparteien entschlossen hätten, neben der Pensionskasse auch die Direktversicherung als weiteren Durchführungsweg anzubieten.
www.vmf-online.de


 
aus Ausgabe 2/2017

Wie informieren sich Hausärzte?

Welche Möglichkeiten nutzen Hausärzte, um sich zu informieren? Für Deutschland kann eine Umfrage diese Fragen erstmals beantworten. Das Ergebnis: Fortbildungen stehen bei Hausärzten an erster Stelle. Die Mehrheit bewertet auch Qualitätszirkel und ärztliche Kollegen als (sehr) gute Informationsquellen, gefolgt von deutschsprachigen Fachpublikationen. Auch Leitlinien stehen bei der Mehrheit der befragten Ärzte hoch im Kurs. Allerdings hat nur etwa ein Drittel die Leitlinien in den letzten sechs Monaten häufig genutzt. Noch seltener nutzen Mediziner moderne Medien wie Online-Plattformen oder Evidenz-Datenbanken, bewerten deren Qualität jedoch positiv. Englischsprachige, internationale Publikationen, in denen neue wissenschaftliche Ergebnisse erscheinen, bewertet ebenfalls jeder zweite befragte Hausarzt positiv, aber nur rund 15 Prozent nutzen sie häufig – jüngere Hausärzte öfter als ältere.
www.wido.de


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aus Ausgabe 2/2017

EU-Verordnung für Medizinprodukte

Mit der neuen Europäischen Verordnung über Medizinprodukte (Medical Devices Regulatory) reagierte die EU insbesondere auf den Skandal um den französischen Hersteller von Brustimplantaten Poly Implant Prothèse (PIP). Bis zum Jahr 2010 hatten weltweit Hunderttausende Frauen Brustimplantate erhalten, die mit billigem Industriesilikon gefüllt waren.

Die Prüfung von Medizinprodukten hoher Risikoklassen verbleibt bei den Benannten Stellen. Diese Stellen – in Deutschland beispielsweise der TÜV – werden strenger überwacht und müssen medizinisch qualifiziertes Personal vorhalten. Darüber hinaus sollen die Benannten Stellen nach dem Inverkehrbringen eines Produkts unangekündigte Kontrollen beim Hersteller durchführen.

Für Hochrisiko-Medizinprodukte müssen die Hersteller nun bis auf klar definierte Ausnahmen klinische Studien durchführen. Die Studien müssen neben der Sicherheit und Leistungsfähigkeit auch den Nutzen des Produkts im Hinblick auf die Zweckbestimmung bewerten. Zudem wird eine weitere Überprüfung durch ein Expertenkomitee eingeführt, das Unterlagen zur Produktentwicklung und klinische Studien prüfen soll.

Die Identifizierung von Medizinprodukten soll durch die Einführung einer eindeutigen Identifikationsnummer erleichtert werden. Patienten mit künstlichen Gelenken oder vergleichbaren Produkten erhalten einen Implantat-Pass, über den sich das verwendete Produkt mit dieser Nummer identifizieren lässt.

Mit dem Inkrafttreten der Verordnung beginnt eine dreijährige Übergangsfrist, in der sich die Hersteller wahlweise nach dem alten oder neuen Recht zertifizieren lassen können.
www.aok-gesundheitspartner.de


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aus Ausgabe 2/2017

Neues Mutterschutz-Gesetz

Der Bundestag hat die Änderungen des Mutterschutzgesetzes beschlossen. Damit haben nun auch Schülerinnen und Studentinnen einen Anspruch auf Mutterschutz. Zudem sollen Mütter, die ein behindertes Kind zur Welt bringen, zukünftig zwölf statt acht Wochen Schonzeit bekommen. Frauen, die nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erlitten haben, sollen mindestens vier Monate Kündigungsschutz erhalten. Der Bundesrat hat das Gesetz abschließend beraten und zum Januar 2018 soll es in Kraft treten.
www.bmfsfj.de



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