Rezeption

Aktuelle Meldungen


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aus Ausgabe 1/2020

In eigener Sache

Wahrscheinlich ist es Ihnen schon aufgefallen: Ihr info praxisteam sieht irgendwie anders aus als sonst. Und das hat seine guten Gründe.

Seit nunmehr 13 Jahren ist die info praxisteam das Informationsmedium für medizinische Fachangestellte, zu allen Themen rund um Rezeption, Sprechstunde und Praxisorganisation. 13 Jahre, in denen sich in der Hausarztpraxis viel verändert hat. Die DMPs, damals noch neu, gehören heute zum Versorgungsalltag. Und die Digitalisierung, die sich 2007 gerade mal so am Horizont abgezeichnet hat, verändert heute die Praxisabläufe und die Aufgaben der MFA. Inhaltlich ist info praxisteam diesen Veränderungen schon immer zeitnah nachgegangen, aktuelle Themen wie die Digitalisierung sind längst ein integraler Heftbestandteil. Und jetzt ist es an der Zeit, dieser moderneren Ausrichtung auch optisch Gewicht zu verleihen. Mit dem neuen Layout. Und natürlich sind wir gespannt, wie es Ihnen gefällt. Schreiben Sie uns:
redaktion@info-praxisteam.de


© Lars Zahner – stock.adobe.com
aus Ausgabe 1/2020

Editorial: So ist Digitalisierung sinnvoll

Die Digitalisierung wird vor dem Hintergrund einer Schaden-Nutzen-Abwägung immer wieder mit dem Hinweis auf die Datensicherheit der Patienten diskutiert. Dabei geht es bei der Anwendung digitaler Leistungen primär darum, ärztliche oder pflegerische Kompetenzen sinnvoll zu ergänzen und nicht zu ersetzen. mehr »


© Adam Gregor – stock.adobe.com
aus Ausgabe 1/2020

Fortbildung für MFA: Fachkraft für Impfmanagement

Schutzimpfungen gehören zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen in der Medizin, sie spielen daher in jeder Hausarztpraxis eine wichtige Rolle. Und eine wichtige Rolle beim kompletten Impfmanagement können MFA übernehmen, wenn sie die Fortbildung zur Fachkraft für Impfmanagement erfolgreich abschließen. mehr »


© kubko – stock.adobe.com
aus Ausgabe 1/2020

Krank aus Langeweile und Unterforderung: Gibt es Boreout?

Mitarbeiter mit Boreout leiden an Langeweile und Unterforderung im Job. Das kann in einer Hausarztpraxis nicht passieren, meinen Sie? Höchstens Burnout? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Denn Boreout und Burnout passen zueinander wie Yin und Yang. mehr »


 
aus Ausgabe 1/2020

Brille verschafft den Durchblick

Die Ärzte Zeitung vergibt schon seit fast zehn Jahren den Praxis-Preis. Ziel ist es, innovative Initiativen, die die Versorgung im Großen oder auch mit kleinen Veränderungen im Praxisablauf voranbringen, auszuzeichnen und bekanntzumachen. Auf Platz zwei wurde die G‘sundregion Alb-Donau & Ulm gewählt. Das Praxisnetz zeigt, wie die Digitalisierung im Praxisalltag tatsächlich zu einer verbesserten Patientenbetreuung beitragen kann. Bei Hausbesuchen, insbesondere bei Patienten mit chronischen Wunden, setzen Ärzte und MFA auf den „virtuellen Schulterblick“. Dank der Datenbrille „XpertEye“, die eine MFA beim Patienten bei Bedarf aufsetzt, kann sich der Arzt per Videokonferenz während des Hausbesuchs selbst ein Bild machen. Er kann dann der MFA unterstützend und beratend zur Seite stehen. So entsteht eine ortsunabhängige Verfügbarkeit ärztlicher Expertise.
Aus der Ärzte Zeitung


 
aus Ausgabe 1/2020

Neue Website-Tipps für MFA

  • Neue Daten aus der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) hat das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht:
    www.rki.de/kiggs
  • Fakten zum Gehaltsabstand zwischen Frauen und Männern stehen auf:
    www.lohnspiegel.de/html/625.php
  • Der neue Internetauftritt des Paul-Ehrlich-Instituts versteht sich als „zentraler Ort für verlässliche Informationen zur Sicherheit, Wirksamkeit und Verfügbarkeit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln.“
    www.pei.de
  • Viele Informationen zu allem, was den MFA-Beruf betrifft, beim Verband medizinischer Fachberufe.
    www.vmf-online.de/verband/praxisnah


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aus Ausgabe 1/2020

Jetzt noch wichtiger: DMP-Teilnahmeerklärungen sofort übermitteln

Die wichtigste formale Voraussetzung für die Teilnahme eines Patienten am DMP ist das Vorliegen einer unterschriebenen Teilnahme- und Einwilligungserklärung (TE/EWE) des Patienten. Da Arztpraxen mitunter Dokumentationen an die DMP-Datenstelle schicken, bevor die unterschriebene TE/EWE vorliegt, werden die Regeln jetzt noch konsequenter umgesetzt als bisher: Die Datenstellen übermitteln Dokumentationen ab 1. April 2020 erst dann an die Krankenkassen AOK und Knappschaft, wenn eine „passende“ Teilnahme- und Einwilligungserklärung des Patienten vorliegt. Das bedeutet, dass auch die Vergütung von Erst- und Folgedokumentationen erst stattfindet, wenn die entsprechende TE/EWE da ist. Hintergrund sind Vorgaben des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS, früher Bundesversicherungsamt), das für die ordnungsgemäße Umsetzung der Disease-Management-Programme zuständig ist. Das Amt vertritt die Auffassung, dass eine Arztpraxis eine DMP-Dokumentation erst an die Kasse übermitteln darf, wenn der Patient mit seiner Unterschrift auf der Teilnahme- und Einwilligungserklärung der Übermittlung und Verarbeitung seiner Daten zugestimmt hat. Um die Datenschutz-Regeln einzuhalten und sicherzugehen, dass DMP-Dokumentationen auch vergütet werden, sollten Sie also darauf achten, dass Teilnahmeerklärungen umgehend und zeitgleich mit der übermittelten Erstdokumentation an die Datenstelle geschickt werden.

Zahlreiche Tipps zur reibungslosen Umsetzung der Disease-Management-Programme finden sich im AOK-Leitfaden „DMP im Praxisalltag“. Er steht im Gesundheitspartner-Portal der AOK zum kostenlosen Download bereit.

www.aok-gesundheitspartner.de
(Rubrik „Arzt und Praxis“)



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