Rezeption

Aktuelle Meldungen


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aus Ausgabe 4/2018

Editorial: Immer gut zu Fuß?

Für Diabetiker im DMP heißt es mindestens einmal im Jahr: Zeigt her eure Füße! Das ist nicht immer angenehm, weder für die Patienten, noch für das Praxisteam. mehr »


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aus Ausgabe 4/2018

leserdialog: Wie regeln Sie Übergaben in der Praxis?

Die täglichen Aufgaben und laufenden Vorgänge werden an ganz verschiedenen Schnittstellen übergeben: Vor einem freien Tag, bei Schichtwechsel, vor Urlauben. Und in der letzten Ausgabe wollten wir von Ihnen wissen, wie Übergaben in Ihrer Praxis organisiert sind. mehr »


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aus Ausgabe 4/2018

Patienten motivieren und selbst aktiv werden: Bewegung im Alltag

Keine Zeit lautet die häufigste Ausrede für zu wenig Bewegung. Das kann nicht stimmen, denn Bewegung lässt sich perfekt in den Alltag integrieren. Wir geben Tipps für den eigenen Arbeitstag und sagen, wie Sie Patienten motivieren können. mehr »


 
aus Ausgabe 4/2018

Nebenwirkungen einfacher melden

Seit Kurzem steht eine modernisierte und barrierefreie Version der Internetseite für die Meldung von Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen online. Auf der neuen Website lassen sich jetzt einfacher als zuvor Nebenwirkungen melden. Diese werden dann von den zuständigen Arzneimittelbehörden, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, aufgenommen. Zielgruppe sind vor allem Patienten und ihre Angehörigen. Sie können auf diesem Wege Verdachtsfälle von Nebenwirkungen freiwillig, einfach und komfortabel melden, so das BfArM. Ärzte und Praxisteams können dieses Meldeportal ebenfalls zur Information der Bundesoberbehörden nutzen.
nebenwirkungen.pei.de


 
aus Ausgabe 4/2018

Weiter Probleme mit alten Karten

G1+ und G1 – die elektronischen Gesundheitskarten alten Typs – werden oft noch von den Versicherten in die Praxen gebracht und verursachen Probleme. Eine aktuelle Umfrage unter Praxen vom Sommer 2018 zeigt, dass das Problem weiterhin besteht: 38 Prozent der befragten 400 Praxen meldeten, dass sie mehrmals täglich mit Schwierigkeiten aufgrund von ungültigen G1- oder von G1+ -Karten konfrontiert werden. Bei 43 Prozent kommt das immer noch mehrmals pro Woche vor, nur jeder Fünfte (19 Prozent) meldet, dass diese Probleme selten oder nie auftreten. Für die Versicherten ist das oft schwer verständlich, da die alten Karten das Gültigkeitsdatum noch nicht erreicht haben. Deshalb tauschen sie ihre alte eGK nicht aus. Wer es schafft, die Patienten aufzuklären, wird den Ärger im Praxisalltag sicher reduzieren können.
Aus der Ärzte Zeitung


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aus Ausgabe 4/2018

Elektronische Patientenakte: Die Rahmenbedingungen stehen jetzt fest

Krankenkassen und Ärzte haben sich mit dem Gesundheitsministerium auf ein gemeinsames Vorgehen und ein Grundkonzept für die elektronische Patientenakte (ePA) geeinigt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will erreichen, dass Versicherte von 2021 an eine elektronische Patientenakte nutzen können, die von ihrer Krankenkasse kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mit der Vereinbarung gehen die verschiedenen Kassenarten aufeinander zu, um ihre jeweiligen Modelle für die elektronische Patientenakte auf einen Nenner zu bringen. Die AOK arbeitet mit Nachdruck an ihrem digitalen Gesundheitsnetzwerk (s. S. 10), das eine elektronische Patientenakte beinhaltet. Es wird derzeit in zwei Pilotregionen getestet.


 
aus Ausgabe 4/2018

Förderungsmöglichkeiten für Fortbildungen

Wenn es um die Fortbildung geht, lassen MFA und ihre Chefs oft bares Geld liegen. Denn für die Fortbildungen gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten, die aber nur relativ selten in Anspruch genommen werden, etwa die Bildungsprämie und den Bildungsscheck.

Die Bildungsprämie wird vom Bund gezahlt und unterstützt die berufsbezogene Weiterbildung mit bis zu 500 Euro. Die Förderung ist gekoppelt an das zu versteuernde Einkommen. Bei Alleinstehenden darf es nicht höher als 20.000 Euro im Jahr sein, bei Verheirateten darf das zu versteuernde Einkommen beider Ehepartner zusammen 40.000 Euro nicht überschreiten. Außerdem steht die Bildungsprämie nur Berufstätigen offen, die mindestens 15 Stunden arbeiten oder sich in Elternzeit oder Pflegezeit befinden. Um einen Prämiengutschein zu bekommen, müssen sich Interessierte an eine der rund 530 Beratungsstellen in Deutschland wenden.

Für MFA, die eine Aufstiegsfortbildung zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung machen, kommt auch das sogenannte Meister-Bafög oder Aufstiegs-Bafög infrage. Hier ist die Voraussetzung für die Förderung, dass die Fortbildungsmaßnahme mindestens 400 Unterrichtsstunden um-fasst. Für die Auswahl einer geeigneten Fortbildung sollten sich MFA beim Verband medizinischer Fachberufe nach den verschiedenen Angeboten und den mit ihnen gemachten Erfahrungen erkundigen.

Die Landesärztekammern bieten ebenfalls Fortbildungen für MFA an. Bei den Kammern können sich Interessierte für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Weiterbildungsstipendium bewerben. Es richtet sich an junge MFA, die besonders gute Ergebnisse in ihren Prüfungen erzielt haben.
www.vmf-online.de
www.bildungspraemie.info



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