info praxisteam regional

Berlin
aus Ausgabe 1/2019

Chronische Wunden richtig behandeln

In der Praxis kommt es häufiger vor, dass Patienten über mehrere Monate an chronischen Wunden leiden. Die Ursachen einer schlecht abheilenden Wunde sind meist vielfältig; am häufigsten sind arteriell-venöse Gefäßerkrankungen die Ursache. Das Berliner Centrum für Gesundheit der AOK Nordost unterstützt und berät Ärzte und Praxisteams aus Berlin und Brandenburg bei der Behandlung von länger bestehenden offenen Wunden bei AOK-versicherten Patienten. mehr »


Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 1/2019

VITA für Patienten mit Übergewicht

Im Vogtland ist der Startschuss gefallen für ein europaweit einmaliges Programm für chronisch Kranke mit erheblichem Übergewicht, die ihren Lebensstil gezielt und langfristig ändern und ihre Gesundheit systematisch verbessern wollen. Die Paracelsus-Klinik Adorf / Schöneck und die AOK PLUS bieten seit Januar 2019 das ambulante Versorgungsprogramm VITA - Vogtländische Initiative zur Unterstützung der Therapietreue und Adhärenz von Patienten mit chronischen Gesundheitsproblemen - an. Es richtet sich an chronisch Kranke im erwerbsfähigen Alter, die einen BMI über 30 haben und soll AOK PLUS-Versicherten helfen, langwierige Gesundheitsbeschwerden durch eine ihrem persönlichen Bedarf angepasste Lebensstiländerung und mehr Gesundheitskompetenz zu verbessern.

Nach einer umfangreichen Eingangsuntersuchung und Spezialdiagnostik zur Ermittlung der individuellen Stärken durchlaufen die Patienten ein 10-wöchiges Gruppenprogramm mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie. Die Patienten lernen nicht-medikamentöse Handlungsoptionen für einen gesünderen Lebensstil kennen und überprüfen gleich im Alltag, ob diese wirklich für sie umsetzbar sind. Nach sechs Monaten wird bei einem umfassenden Check-up-Termin gemeinsam mit dem Arzt besprochen, wie stabil die neuen Erkenntnisse in den Alltag eingebaut werden konnten und welche gesundheitlichen Erfolge erkennbar sind. Nach zwölf Monaten kann man das Erlernte in der Gruppe noch einmal auffrischen und Erfahrungen austauschen.

www.aok.de/plus


Bayern
aus Ausgabe 1/2019

Neue Leistungen im Kinderarztvertrag

Die AOK Bayern erweitert ihren Kinder- und Jugendarztvertrag. Künftig erhalten Eltern umfassende Beratung zum Thema Antibiotika sowie zu Prävention durch Bewegung. Der Schwerpunkt des Vertrags liegt auf kinder- und jugendärztlicher Vorsorge und Früherkennung. Derzeit sind über 300.000 AOK-Versicherte im Kinder- und Jugendarztvertrag eingeschrieben. Zu den neuen Leistungen gehört die individuelle Antibiotika-Beratung. Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte erklären besonders ausführlich, wann und warum eine Antibiotika-Gabe zur Behandlung des Kindes notwendig ist. Auch wie das Medikament eingenommen werden muss und welche Nebenwirkungen eintreten können, bespricht der Pädiater eingehend mit den Eltern. Ziel dabei ist stets, dem kranken Kind die optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten. Im Antibiotika-Pass trägt der Kinder- und Jugendarzt ein, welches Antibiotikum warum und in welchem Zeitraum eingesetzt wurde. Unerwünschte Nebenwirkungen werden ebenfalls dokumentiert. Im Rahmen des Präventionskonzepts des Kinder- und Jugendarztvertrags erhalten AOK-versicherte Kinder zeitnah vor ihrem sechsten Geburtstag einen Gutschein für Bewegungsberatung. Dieser Gutschein kann beim Kinder- und Jugendarzt eingelöst werden. Der berät dann zu Bewegungsangeboten, die den Bedürfnissen des Kindes am besten entsprechen.

www.aok.de/bayern


Sachsen-Anhalt
aus Ausgabe 1/2019

Erste Hilfe für Kinder trainieren

Bewusstlosigkeit, Atemnot und Vergiftungen sind nur einige der Notfallsituationen, in die Kinder geraten können. Nur wer schnell und richtig handelt, kann Schlimmeres verhindern. Bei Kindern gelten aber besondere Regeln. Damit Eltern in einer solchen Stresssituation wissen was zu tun ist, bietet die AOK Sachsen-Anhalt ab sofort wieder landesweit Kinder-Erste-Hilfe-Seminare an. Das Seminar geht vor allem auf Besonderheiten ein, die bei der ersten Hilfe am Säugling und Kleinkind beachtet werden müssen. Denn viele Notfall-Maßnahmen, zum Beispiel die Herz-Lungen-Wiederbelebung, dürfen nicht einfach auf kleine Kinder übertragen werden.

In dem dreistündigen Kinder-Erste-Hilfe-Seminar erläutert ein qualifiziertes Team wichtige Regeln und Sofortmaßnahmen in häufig auftretenden Notfallsituationen. Dazu zählen zum Beispiel Bewusstlosigkeit, Atemnot, Vergiftungen, Verletzungen und Stromunfälle. Ziel der Fortbildung: Wer die richtigen Griffe eingeübt hat, kann sie im Notfall sicher und ohne Angst anwenden. Das kostenlose Seminar ist nicht nur Eltern vorbehalten, alle Interessierten können daran teilnehmen. Weitere Informationen unter:

www.aok.de/kindererstehilfe


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 1/2019

Informationsblätter in vielen Sprachen

Die AOK Baden-Württemberg bietet ihren Versicherten und teilnehmenden Ärzten und Ärztinnen einen neuen Service an: Ab sofort stehen die wichtigsten Grundinformationen zum AOK-Hausarzt- und -Facharzt-Programm in hocharabischer, türkischer, rumänischer und englischer Sprache zur Verfügung. Die Informationen können als PDF-Dokument auf der Homepage der AOK-Baden-Württemberg abgerufen werden.

www.aok.de/bw

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Baden-Württemberg
aus Ausgabe 1/2019

Flash-Glukose-Messung mit Alarm

Bereits mehr als 9.000 bei der AOK PLUS versicherte Diabetiker in Sachsen und Thüringen haben sich in den letzten beiden Jahren für die regelmäßige Messung ihres Blutzuckerspiegels mittels der Flash-Glu-
kose-Messung entschieden. Diese unblutige Mess-Methode mit dem System FreeStyleLibre 2 bietet die AOK PLUS seit Jahresbeginn 2017 an. Der Sensor direkt auf der Haut ist wasserdicht und kann beim Baden, Duschen, Schwimmen und beim Sport getragen werden. Das Scannen der Messwerte funktioniert auch über der Kleidung, denn die Ergebnisse werden mit Bluethooth direkt auf ein Lesegerät wie Handy oder Tablet übertragen.

Das Echo bei den Nutzern ist überaus positiv. Die Therapie ist auf diese Weise praxisorientierter als vorher, die Messung erfolgt unblutig. Eltern können bei kranken Kindern auch nachts messen, ohne diese wecken zu müssen. Seit Jahresbeginn 2019 steht jetzt eine technisch verbesserte Version zur Verfügung: Beim Erreichen von individuell einstellbaren Glukosewerten ertönt ein Alarmsignal. Damit sollen Unter- bzw. Überzuckerungen vermieden werden, da Patienten bei Bedarf sofort reagieren können.

www.aok.de/plus


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
aus Ausgabe 4/2018

Adipositastherapie

Adipositas stellt ein zunehmend kritisches Gesundheitsproblem in Deutschland und weltweit dar. Die Prävention und die fachkundige Therapie der Adipositas sind somit nicht nur medizinisch dringend notwendig, sondern stellen auch eine gesundheitspolitische Herausforderung dar. Die AOK Nordost bietet ihren Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Havelland in Brandenburg seit September 2018 ein multimodales, konservatives Therapieprogramm für übergewichtige und adipöse Versicherte an.

Beide Bundesländer sind bundesweit sowohl bei Männern als auch bei Frauen am stärksten von Übergewicht und Adipositas betroffenen (bis zu 6 Prozent über dem Bundesdurchschnitt). Interessierte Versicherte der AOK Nordost können an den Standorten Rostock, Greifswald, Wismar, Neubrandenburg, Nauen und Rathenow kostenlos an diesem ambulanten Programm teilnehmen. Dort werden sie durch ein interdisziplinär arbeitendes Team, bestehend aus Ärzten, Verhaltens-, Bewegungs- und Ernährungstherapeuten in Einzel- und Gruppenmaßnahmen behandelt und betreut. Teilnahmevoraussetzungen sind die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie ein BMI >28 mit metabolischen Begleiterkrankungen bzw. ein BMI >30 (Adipositas). Ziele dieses Therapieprogramms sind die Veränderung des Lebensstils, die Umstellung der Ess- und Trinkgewohnheiten zur Gewichtsreduktion sowie die Vermeidung von bariatrischen Operationen bei den Teilnehmern. Die Laufzeit des Therapieprogramms ist zunächst auf vier Jahre begrenzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter 0800 265 0800.
nordost.aok.de



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