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Bayern
aus Ausgabe 4/2018

Gesundheitskurse wirken nachhaltig

Rund 100.000 Versicherte der AOK Bayern haben 2017 an Gesundheitskursen teilgenommen. Doch wie wirksam und nachhaltig sind diese Angebote? Die AOK Bayern hat dazu eine wissenschaftliche Studie beauftragt und mehr als 2.000 Kursbesucher befragt. Das Ergebnis: Drei Viertel der Teilnehmer setzen das Erlernte auch ein halbes Jahr später noch um – die meisten sogar mehrmals pro Woche. Gut 80 Prozent der Befragten bewerten auch noch nach einem halben Jahr ihre Kursteilnahme als Erfolg. Die Ergebnisse bestätigen unsere Arbeit und geben uns wertvolle Anstöße für die Weiterentwicklung unseres Kursangebots, sagt Dr. Annette Scheder, Bereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Bayern.

Für die Studie wurden insgesamt 274 Kurse aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Stressmanagement untersucht. Dazu gehören beispielsweise auch Pilates und Wirbelsäulengymnastik – ideal für Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden. In beiden Kursen liegt der Fokus auf Stärkung und Dehnung der Bauch- und Rückenmuskulatur. Ein halbes Jahr nach Ende des Kurses praktizieren 79 Prozent der Befragten das Erlernte – im Schnitt mehr als sechsmal im Monat. Die Teilnehmer fühlen sich auch gesünder. 39 Prozent gaben an, dass sich ihre Gesundheit verbessert habe.
bayern.aok.de


Sachsen Thüringen
aus Ausgabe 4/2018

Neuer Service für Physiotherapeuten

Bereits seit März nutzen die Apotheker einen neuen Service der AOK PLUS: die Online-Abfrage nach Zuzahlungsbefreiungen. Dadurch verringert sich der Arbeitsaufwand sowohl für die Apotheker als auch für die Gesundheitskasse. Zusätzlich werden die Wartezeiten der Kunden verkürzt. Jetzt wird dieser Online-Service auch für etwa 4.000 Physiotherapeuten in Sachsen und Thüringen schrittweise eingeführt. Bis Jahresende können sich dann auch Ergotherapeuten, Logopäden sowie Podologen an dem Portal anmelden. Sie erhalten dazu gesonderte Anschreiben der AOK PLUS.
www.aok-plus.de


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 4/2018

HZV: Kinder-Reha leicht gemacht

Über zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden an einem chronischen Gesundheitsproblem. Nicht immer kann durch eine ambulante Therapie der Gesundheitszustand so stabilisiert werden. Für diese Kinder und Jugendlichen kann eine stationäre Vorsorge bzw. Rehabilitation der Schlüssel zu einer besseren Gesundheit sein.

Während der vier bis sechs Wochen stationären Aufenthaltes in einer der bundesweit rund 50 Kinder- und Jugendrehabilitationskliniken, setzen sich qualifizierte Fachkräfte intensiv mit dem Krankheitsbild des jungen Patienten auseinander. Je nach Alter und Gesundheitszustand kann auch ein Elternteil das Kind begleiten, außerdem sorgt die klinikeigene Schule dafür, dass der Unterricht nicht versäumt wird. Kinder und Jugendliche, die im AOK-HausarztProgramm eingeschrieben sind, profitieren neben den Leistungen einer üblichen Kinder- und Jugend-Reha von einem unkomplizierten Antragsverfahren mit einer zeitnahen Antwort seitens des Kostenträgers. Das verkürzte Antragsformular sowie die medizinischen Checklisten können im Rahmen der HZV-Software abgerufen werden.
bw.aok.de


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 3/2018

Einweisungs- und Entlassmanagement

In Deutschland werden jährlich rund 20 Millionen Menschen im Krankenhaus behandelt. Oftmals handelt es sich dabei um Wiederaufnahmen ins Krankenhaus, die sich vermeiden ließen. Denn häufig werden Patienten unvorbereitet aus dem Krankenhaus entlassen, ohne dass sie, ihre Angehörigen oder der weiterbehandelnde Hausarzt ausreichend informiert sind und die Weiterversorgung abgestimmt ist.

Im Innovationsfondsprojekt VESPEERA geht es darum, genau diese Versorgungslücke zu schließen und Rehospitalisierungen zu vermeiden, sowie die hausärztliche Primärversorgung zu stärken und die Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH) mehr einzubeziehen. VESPEERA steht für Versorgungskontinuität sichern: Patientenorientiertes Einweisungs- und Entlassmanagement in Hausarztpraxen und Krankenhäusern. Projektpartner sind neben der AOK Baden-Württemberg das Universitätsklinikum Heidelberg, das aQua-Institut, die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG) sowie der Gesundheitstreffpunkt Mannheim e.V.

VESPEERA wird bis September 2019 in neun Interventionsregionen in Baden-Württemberg (Stuttgart, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis, Ludwigsburg, Böblingen, Calw, Tübingen, Esslingen und Reutlingen) angeboten. Teilnehmen können Hausarztpraxen aus diesen Regionen, die am HausarztProgramm der AOK Baden-Württemberg teilnehmen und mindestens eine VERAH angestellt haben.

Nähere Projektinformationen erhalten Sie von AOK-Projektleiterin Nadja El-Kurd unter nadja.el-kurd@bw.aok.de oder unter unter:
www.vespeera.org


Hessen / Holstein
aus Ausgabe 3/2018

Einweisungs- und Entlassmanagement

Patienten mit Diabetes-Risiko erkennen und zu einer Änderung ihres Lebensstils bewegen – darum geht es im Projekt Dimini (Diabetes mellitus – ich nicht!), bei dem Hausarztpraxen in Hessen und Schleswig-Holstein mitmachen können. Das Projekt, an dem sich unter anderem die AOK Hessen, die AOK NordWest und die Kassenärztlichen Vereinigungen der beiden Bundesländer beteiligen, läuft bis Mitte 2020.

Im Rahmen von Dimini werden Versicherte der beteiligten Krankenkassen, die ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus aufweisen, mittels des FINDRISK-Fragebogens gescreent. Fällt der Test positiv aus, werden sie durch die teilnehmenden Hausarztpraxen bei einer Lebensstiländerung über 15 Monate begleitet. Sie erhalten Beratung zu den Themen Ernährung und Bewegung. Die teilnehmenden Patienten sollen ihr Übergewicht und ihren Bauchumfang reduzieren und sich mindestens 5 Tage in der Woche 30 Minuten bewegen. Dazu werden konkrete Zielvereinbarungen geschlossen.

Die Leistungen der Praxisteams im Rahmen des Projektes werden gesondert vergütet. Das Projekt Dimini wird aus dem Innovationsfonds gefördert und im Rahmen einer randomisierten Studie wissenschaftlich evaluiert. Nähere Informationen zur Teilnahme gibt es beim Projektbüro unter Tel. 04621-855425 sowie unter:
www.dimini.org


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 3/2018

HZV-Flyer jetzt auch auf Englisch

Die wichtigsten Informationen zum Hausarzt- und FacharztProgramm der AOK Baden-Württemberg sind nun auch für fremdsprachige Patienten zusammengefasst. Drei englische Flyer stellen kurz, informativ und übersichtlich dar, welche Vorteile diese Programme bieten und wie man daran teilnimmt:

  • AOK-HausarztProgramm The AOK Family Doctor Programme – für eine ausführlichere Beratung und eine bessere medizinische Versorgung
  • AOK-HausarztProgramm für Kinder und Jugendliche The AOK Family Doctor Programme for children and young people – mehr Zeit für die Gesundheit Ihres Nachwuchses
  • AOK-FacharztProgramm The AOK Specialist Programme – für eine ganzheitliche, noch besser auf den Patienten abgestimmte Behandlung

Sie können die jeweiligen Flyer auf unserer Homepage aufrufen und über die Bestellfaxe bei WBR bzw. beim Kohlhammer-Verlag beziehen:
www.aok-gesundheitspartner.de
Webcode W24722


Baden-Württemberg
aus Ausgabe 3/2018

Schwangerschaftsdiabetes-Leistungen

Seit April 2018 können bei der AOK Baden-Württemberg versicherte Frauen, die einen Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) entwickeln, zusätzliche Leistungen beanspruchen. Die Mehrleistungen umfassen bis zu 150 Minuten zusätzliche Beratung und Schulung durch Diabetesberater/innen pro Schwangerschaft. Erforderlich ist hierzu eine Einschreibung in das Modul Gestationsdiabetes. Die Leistungsinanspruchnahme und Einschreibung erfolgt bei Haus- und Fachärzten, die am Facharztvertrag Diabetologie teilnehmen. Diese sind unter der Webseite www.medi-arztsuche.de in der Rubrik Fachärzte abrufbar. Eine gesonderte Einschreibung in das AOK-Hausarzt- und -FacharztProgramm ist nicht erforderlich.
bw.aok.de



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