Sprechstunde

Aus der Medizin

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aus Ausgabe 1/2017

DMP Koronare Herzkrankheit: Herzenssache

Ziel der Disease-Management-Programme ist es, Begleit- und Folgeerkrankungen zu verhindern oder hinauszuzögern. Wir haben die Untersuchungen im DMP Koronare Herzkrankheit zusammengefasst – mit besonderem Blick auf die Rolle der MFA. mehr »


 
aus Ausgabe 1/2017

Immer mehr Patienten erfolgreich im DMP

Was Qualitäts- und Evaluationsberichte der Krankenkassen und Gemeinsamen Einrichtungen schon in den Vorjahren gezeigt haben, bestätigt auch der aktuelle Qualitätsbericht 2016 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Chronisch Kranke profitieren von der Teilnahme an den strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) für Diabetes, Koronare Herzkrankheit, Asthma und COPD.

Zum Ende des Jahres 2015 war die Zahl der Einschreibungen auf 7,7 Millionen gestiegen, was einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmer am DMP seit 2008 um 1,6 Millionen erhöht. Der KBV-Bericht analysiert auch die Entwicklung der Qualitätsziele der einzelnen Programme und konstatiert eine deutliche Verbesserung der Parameter. Dazu gehören zum Beispiel die Blutdruckwerte bei Diabetikern und Patienten mit Koronarer Herzkrankheit, das Erreichen persönlicher HbA1c-Zielwerte oder die Anordnung krankheitsspezifischer Kontrolluntersuchungen wie der Nierenfunktionsanalyse für Typ 1-Diabetiker.
www.aok-gesundheitspartner.de
Webcode W253981


 
aus Ausgabe 1/2017

Augen-Checkup mindestens alle zwei Jahre

Was Qualitäts- und Evaluationsberichte der Krankenkassen und Gemeinsamen Einrichtungen schon in den Vorjahren gezeigt haben, bestätigt auch der aktuelle Qualitätsbericht 2016 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Chronisch Kranke profitieren von der Teilnahme an den strukturierten Behandlungsprogrammen (DMP) für Diabetes, Koronare Herzkrankheit, Asthma und COPD.

Zum Ende des Jahres 2015 war die Zahl der Einschreibungen auf 7,7 Millionen gestiegen, was einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmer am DMP seit 2008 um 1,6 Millionen erhöht. Der KBV-Bericht analysiert auch die Entwicklung der Qualitätsziele der einzelnen Programme und konstatiert eine deutliche Verbesserung der Parameter. Dazu gehören zum Beispiel die Blutdruckwerte bei Diabetikern und Patienten mit Koronarer Herzkrankheit, das Erreichen persönlicher HbA1c-Zielwerte oder die Anordnung krankheitsspezifischer Kontrolluntersuchungen wie der Nierenfunktionsanalyse für Typ 1-Diabetiker.
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aus Ausgabe 1/2017

Tabakentwöhnung und die Rolle der MFA

Der Verzicht auf Tabakkonsum kann bekanntlich helfen, bestehende chronische Erkrankungen besser therapierbar zu machen oder Leiden zu vermeiden.

Für den Internisten Dr. Wolfgang Grebe können MFA eine Schlüsselfunktion in der Tabakentwöhnung einnehmen. Wer die MFA zu Entwöhnungskursen mitnimmt, kann sich Vorteile für die Praxisorganisation verschaffen, berichtet er gegenüber der Ärzte Zeitung. Einige Leistungen, wie etwa das Kontrollieren von Patiententagebüchern lassen sich nämlich gut delegieren.

Patienten sollten vor allem dann angesprochen werden, wenn sie für solche Angebote besonders sensibel sind. Zwischen den Jahren fassen bekanntlich viele den Vorsatz, das Rauchen aufzugeben. Aber auch Daten wie der Weltnichtrauchertag (31. Mai) und der Welt-COPD-Tag im November bieten sich an. Und natürlich sind auch die regelmäßigen DMP-Gespräche hierzu eine gute Gelegenheit (mehr dazu auf Seite 10).


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aus Ausgabe 1/2017

Glukosetest nur ausgeschlafen?

Menschen, die relativ wenig, nämlich kürzer als sieben Stunden schlafen, haben ein höheres Risiko für erhöhte HbA1c-Werte. Doch selbst wenn die Konzentration des Glykohämoglobins normal ist, kann der orale Glukosetoleranztest pathologisch ausfallen – dann nämlich, wenn die Schlafdauer in den beiden Tagen vor dem Test in der Summe besonders kurz war. Das hat ein Team von Forschern um Dr. Donald Bliwise vom Schlafprogramm der Emory University School of Medicine in Atlanta im US-Staat Georgia herausgefunden.

Dabei mussten sich die Probanden einem standardmäßigen oralen Glukose-Toleranztest (OGTT) unterziehen, wobei die Blutzuckerkonzentration im Plasma zwei Stunden nach der Belastung bestimmt wurde.

Wie sich zeigte, stieg die Wahrscheinlichkeit für erhöhte HbA1c-Werte mit sinkender Schlafdauer. Signifikant war der Zusammenhang für weniger als sieben Stunden. Die Forscher untersuchten auch, wie sich kurzer Schlaf unmittelbar vor dem Test bei Personen auswirkt, deren HbA1c-Werte unter sechs Prozent und somit im Normalbereich liegen. Hier war zu erkennen, dass der OGTT auch Menschen, deren Wert sonst im Normbereich ist, ein pathologisches Ergebnis zeigen können, wenn sie kurz vor dem Test besonders wenig geschlafen hatten.

Das kann dazu führen, dass der Test positiv ausfällt, obwohl der Getestete nicht an Diabetes erkrankt ist.

Aus der Ärzte Zeitung


Diagramm
aus Ausgabe 4/2016

Leserdialog: Der lange und steinige Weg zum Ziel

In der letzten Ausgabe wollten wir wissen, wie Sie an Ihre Ziele herangehen. Die gute Nachricht vorweg: Jeweils mehr als 90 Prozent der Befragten geben an, ihre beruflichen und privaten Ziele genau zu kennen und auch wirklich motiviert zu sein, diese Ziele erreichen zu wollen. Doch bei der Umsetzung gibt es offensichtlich noch viel Luft nach oben. mehr »


AOK
aus Ausgabe 4/2016

ADHS bei Kindern und Jugendlichen: Familienaufgabe ADHS

Mütter und Väter von Kindern mit der Diagnose ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah. Sie sollten über die Hintergründe der Erkrankung Bescheid wissen und Zugang zu Hilfsquellen haben. Denn ADHS ist eine Familienaufgabe. mehr »



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