Rezeption

Aktuelle Meldungen


 
aus Ausgabe 1/2020

Patienten offen für digitale Angebote

Patienten stehen den Möglichkeiten der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüber. Das zeigt eine Online-Umfrage im Auftrag eines Software-Anbieters unter deutschen GKV-Versicherten im Alter zwischen 18 und mehr als 70 Jahren, die in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wohnen. Laut Umfrage wären 73 Prozent der Teilnehmer bereit, ihre Termine online zu buchen. Erinnerungen an Termine oder Vorsorgeuntersuchungen per E-Mail oder SMS würden 60 Prozent nutzen, das E-Rezept immer noch 58 Prozent. Gesundheits-Apps wären für jeden dritten Befragten eine Option, vor allem zur Kontrolle, Prävention und Dokumentation, beispielsweise als Diabetiker-Tagebuch.

Gefragt wurde in der Umfrage auch nach der Zufriedenheit mit der Praxis beim letzten Arztbesuch. Demnach sind die Patienten in Großstädten überwiegend einverstanden mit Kompetenz und Service der besuchten Ärzte und ihrer Praxen.

Laut Umfrage zeigten sich 83 Prozent mit der Freundlichkeit, 81 Prozent mit der fachlichen Kompetenz und 75 Prozent mit der Zeit ihres behandelnden Arztes für die Behandlung zufrieden. Auch die MFA wurden als freundlich (78 Prozent) und kompetent (76 Prozent) beurteilt. Mit der Erreichbarkeit der Praxis, dem Therapieerfolg und der technischen Ausstattung sind ebenfalls jeweils mindestens 70 Prozent zufrieden – das kann sich sehen lassen.


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aus Ausgabe 1/2020

leserdialog: Luft nach oben bei der Terminvergabe

In der letzten Ausgabe hatten wir Sie gefragt, wie es in Ihrer Praxis mit der Terminvergabe ausschaut. Und da ist offensichtlich Luft nach oben. Denn die Aussage „Kein Patient muss bei uns länger als zehn Minuten warten" hat nicht eine einzige Rückmeldung mit „Ja" beantwortet. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

Editorial: Wohin bloß

Jahrelang hat Maria W. mit Schmerzen gelebt. In den ersten Jahren waren sie noch ganz erträglich, und wenn sie nach längeren Spaziergängen eine Pause einlegte, konnte sie wieder ganz normal laufen. Schmerzmittel, Physiotherapie und gelenkschonendes Verhalten im Alltag konnten das Fortschreiten der Hüftgelenksarthrose im Laufe der Jahre jedoch nicht verhindern. In den letzten Monaten haben sich ihre Beschwerden so verschlimmert, dass sie es nicht mehr aushält. Die Untersuchung bei der Fachärztin hat das Vorliegen einer schweren Hüftgelenksarthrose gezeigt. Nun benötigt sie ein künstliches Hüftgelenk, um wieder beschwerdefrei laufen und am Leben teilnehmen zu können. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

Terminvergabe in der Hausarztpraxis: Timing ist alles

Die richtige Strategie bei der Terminvergabe hat doppelten Nutzen: Die Patienten freuen sich über kurze Wartezeiten und Sie freuen sich über einen pünktlichen Feierabend. Wir geben Tipps und werfen einen Blick auf die Erfahrungen mit Terminservicestellen. mehr »


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aus Ausgabe 4/2019

leserdialog: Mobbing leider gar nicht so selten

In der letzten Ausgabe hatten wir Sie gefragt, ob auch in Ihrer Praxis das leidige Thema Mobbing eine Rolle spielt. "In unserem Team gibt es latent Konflikte" beantworteten 7 Prozent mit "auf jeden Fall", 22 Prozent mit "eher ja". Insgesamt knistert es also in 3 von 10 Praxisteams. mehr »


 
aus Ausgabe 4/2019

Elektronische AU-Bescheinigung

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verpflichtet Vertragsärzte ab 2021, die AU-Bescheinigung digital an die Krankenkassen zu schicken. Allerdings müssen die Praxen auch in Zukunft ihren Patienten eine AU (Muster 1) in Papierform aushändigen. Daran ändert auch das 3. Bürokratieentlastungsgesetz nichts, das im September 2019 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Denn in der geplanten Neufassung des entsprechenden Paragrafen 109 des vierten Sozialgesetzbuches: Unberührt bleibt die Verpflichtung des behandelnden Arztes, dem Versicherten eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit (...) auszuhändigen. Der Daten-Weg der eAU vom Arzt zur Krankenkasse und von dort zum Arbeitgeber ist zwar gesetzlich definiert, aber der Patient hat weiter Anspruch auf eine Papierbescheinigung. Für die Praxis heißt das beim Muster 1: Sie drucken die AU für Patienten analog aus - und müssen zugleich für einen sicheren elektronischen Transport des digitalen Formulars sorgen.
www.kbv.de


 
aus Ausgabe 4/2019

Mehr als 1000 Männer wollen MFA werden

Im vergangenen Jahr haben erstmals mehr als 1.000 Männer (genau 1.005) die Ausbildung zum Medizinischen Fach-angestellten (MFA) aufgenommen - zusammen mit 40.260 Frauen. 2017 traten noch 39.948 Frauen und 846 Männer die MFA-Ausbildung an. Das geht aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die im September 2019 veröffentlicht wurden. Die MFA-Ausbildung belegte wie 2017 auch 2018 über die Geschlechter hinweg den sechsten Platz der beliebtesten Ausbildungsberufe. Bei den Frauen rangierte die Ausbildung zur MFA nach der zur Kauffrau weiter auf Platz zwei.
Aus der Ärzte Zeitung



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