Praxisorganisation und -management

 
aus Ausgabe 3/2019

Mehrheit der Bevölkerung für Impfpflicht

Die Einführung der Impfpflicht bei Masern wird von der großen Mehrheit der Bevölkerung positiv beurteilt. Nach einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov Deutschland stehen 73 Prozent hinter dem Masernschutzgesetz. Das Kölner Unternehmen hatte Mitte Juli 2019 1.178 Personen ab 18 Jahren online befragt. Von ihnen befürworten 54 Prozent das Gesetz voll und ganz, 19 Prozent mit eher ja. Auf komplette Ablehnung stößt es bei acht Prozent, sechs Prozent lehnen die Impfpflicht eher ab. 13 Prozent machten keine Angaben.

Bei den Männern schneidet das Gesetz etwas besser ab als bei den Frauen, im Osten Deutschlands ist die Zustimmung leicht höher als im Westen. Die meiste Zustimmung findet das Masernschutzgesetz bei den Menschen ab 45 Jahren.


 
aus Ausgabe 3/2019

eTerminservice: Freie Termine online melden

Mit dem eTerminservice der KBV können Praxen schnell und unkompliziert Termine online an die Terminservicestelle ihrer Kassenärztlichen Vereinigung melden. Sie erhalten darüber ebenso die Rückmeldung, ob und an wen diese Termine vergeben wurden. Die Software, die die KBV kostenfrei bereitstellt, lässt sich einfach vom Praxis-Computer bedienen.

Nach der Anmeldung können Praxen sofort starten und ihre Termine eintragen. Sie können zugleich festlegen, wann ein nicht vermittelter Termin freigegeben wird. Sobald die Einträge gespeichert sind, können die Mitarbeiter der jeweiligen Terminservicestelle darauf zugreifen und die Termine vergeben. Denn sie arbeiten ebenfalls mit dem eTerminservice. Es ist geplant, dass ab dem nächsten Jahr auch Versicherte Zugang haben und so online einen Termin buchen können.

Der Zugang zum eTerminservice erfolgt über das Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK), das auch über die Telematikinfrastruktur (TI) erreichbar ist. Die Daten für die Anmeldung erhalten Ärzte und Psychotherapeuten von ihrer KV. Wie das alles funktioniert, wird in einer Praxisinformation sowie in einem kurzen Video-Clip gut verständlich erläutert.
www.kbv.de/html/1150_41576.php


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aus Ausgabe 3/2019

Evaluationsbericht zum DMP COPD

Die gesetzlichen Krankenkassen haben erstmals einen bundesweiten und kassenübergreifenden Evaluationsbericht zu den Disease-Management-Programmen für Patienten mit COPD veröffentlicht. Basis für den Bericht sind Anforderungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) 2014 beschlossen hat.

Im Mittelpunkt der DMP-Evaluation steht der Nutzen der Programme für die Patienten. Er wird anhand von krankheitsspezifischen und indikationsübergreifenden Parametern gemessen. Die Erkenntnisse aus der Evaluation sollen den G-BA bei der Weiterentwicklung der Behandlungsprogramme unterstützen.
www.aok-gesundheitspartner.de


 
aus Ausgabe 3/2019

Neue Medikamente oft nicht besser

Über die Hälfte der Arzneimittel, die seit 2011 in Deutschland auf den Markt kamen, sind ohne belegten Zusatznutzen aus der frühen Nutzenbewertung hervorgegangen. In einer Veröffentlichung im British Medical Journal untersuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) anhand der ersten 216 Bewertungen die Gründe für diese ernüchternde Bilanz und entwickeln Verbesserungsvorschläge für die Arzneimittelentwicklung.
www.iqwig.de


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aus Ausgabe 2/2019

Fehler im Praxisalltag: Falsches Rezept ausgegeben

In der Rubrik Fehler im Praxisalltag stellen wir in jedem Heft einen Fall vor. In dieser Folge geht es um eine Patientenverwechslung. Dadurch bekam einer der Patienten ein falsches Medikament. mehr »


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aus Ausgabe 2/2019

Notfallkoffer, Notfallplan & Co.: Gut gerüstet für den Notfall

Eine Hausarztpraxis muss auf viele Eventualitäten vorbereitet sein, auch auf Notfälle. Wir haben für Sie zusammengestellt, was es beim Erstellen eines Notfallplans und beim Packen und Kontrollieren der Notfallausstattung zu beachten gibt. mehr »


© Sherry Young - stock.adobe.com
aus Ausgabe 2/2019

DMP Diabetes Typ 2: Medikamentenmanagement im DMP

Viele Diabetes-Patienten nehmen dauerhaft mehrere Medikamente ein. Die medizinischen Anforderungen an das DMP sehen deshalb Maßnahmen für ein strukturiertes Medikamentenmanagement vor. mehr »



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